Reformation: Sonn- und Feiertage

Eine Woche nach dem Ende der Herbstferien ist Sonntag. Und zwar ist es einer dieser Sonntage, an denen es der Stadt Düsseldorf gefällt, die Geschäfte verkaufsoffen zu halten. Die Messe, die „K“. Für eine begrenzte Anzahl von Sonntagen im Jahr ist das der Stadt erlaubt. Aber war da nicht noch was an diesem Sonntag? Richtig, und selbst der Stadtdechant der katholischen Kirche hat’s gemerkt: die Protestanten haben Reformationstag. Der ist zwar kein Feiertag, aber als „Geburtstag der evangelischen Kirche“, wie meine Tochter ihn nennt, trotzdem ein ziemlich wichtiger Tag.

„Ohne Sonntag gibt es nur noch Werktage“ – dieser Sorge der Kirche, daß die Säkularisierung des Alltags, das allgemeine 24×7 unaufhaltsam weiter voranschreitet, ist ein weiteres Mal ein deutlicher Grund gegeben. Dabei ist die Kirche durchaus bereit zuzugeben, daß unser modernes Leben einiges an Wechsel bedeutet. Verkaufsoffene Sonntage werden wir nicht aufhalten können – und ehrlich, auch wir selbst schätzen ja diese modernen Zeiten. In den Wochenschlußgottesdienst kann man auch am Samstagabend gehen, Busfahrer, Tankwarte, Rettungsdienste, – nicht zuletzt Pfarrer – haben auch keinen freien Sonntag. Dennoch wurde hier eine Grenze überschritten, vielleicht gedankenlos, vielleicht sogar im Alltag von vielen Protestanten unbemerkt. Aber sie sollte uns anregen, uns noch einmal zu fragen, wohin wir steuern.

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Kindergottesdiensttag in Xanten

AbendmahlDer 24. Kindergottesdienst-Helfertag wurde im Archäologischen Park in Xanthen abgehalten. Das KiGo-Team von Melanchthon schickte eine Abordnung. Die Veranstaltung war geeignet, die KiGo-Arbeit als Teil des großen Ganzen zu begreifen: 600 Helferinnen und Helfer waren angemeldet. Ein Open-Air-Gottesdienst im altrömischen Amphitheater mit Posaunenchor und Präses Schneider wurde zur Eröffnung von einem kurzen Regenschauer begrüßt; es sollte der einzige an einem ansonsten sonnigen Tag bleiben.

Den Tag verbrachten wir mit einer Mischung aus Gruppenarbeit und Besichtigung der altrömischen archäologischen Anlage. Unsere Kinder wurden betreut. Den Abschluß bildete ein Konzert mit dem Dresdner Liedermacher Gerhard Schöne.

Es tut manchmal gut, wenn man über den Tellerrand seiner täglichen Arbeit in der Gemeinde hinausblickt und sieht, daß andere das gleiche tun, auf die gleichen Probleme treffen, das gleiche Schöne erleben.

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Familientreff Rath und Grafenberg

Seit 4 Jahren gibt es nun schon unseren Familientreff in der Oster-Kirchengemeinde. Die letzte große gemeinsame Aktion war die Fahrt ins IRRLAND bei Kevelaer. Allen hat es super gefallen. Wer auch Lust hat, an den unterschiedlichen Aktionen teilzunehmen, ist jederzeit herzlich willkommen. Es besteht kein „Gruppenzwang“, die Teilnahme ist jederzeit freiwillig und offen.
Unsere nächsten Termine:
Am 30. Oktober: Kürbisfest im Familienzentrum Oberrather Straße 29.
Am 9. November: Teilnahme am St. Martin-Zug in Rath. Ab 16 Uhr Treffen bei Ruhl/Mitze im Garten zu Glühwein und Kinderpunsch, Gelsenkirchener Str. 12.
Am 20. November backen (und basteln) wir. Das voradventliche Backen hat nun schon fast Tradition. Ab 11:00 im Melanchthonhaus, Graf-Recke-Str. 211.
Im Januar planen wir wieder einen Indoor-Spielplatz im Gemeindehaus – Möglichkeit zum Singstar für die Größeren. Außerdem im Frühjahr geplant: Schatzsuche am Wildpark.
Herzliche Einladung auch zum diesjährigen Krippenspiel, für die Aufführung am 24.12. um 15:30 in der Melanchthonkirche. Proben jeweils Freitags nachmittags, 16-17:30 Melanchthonhaus, Graf-Recke-Straße. Beginn 29. Oktober. Unterstützt werden wir in diesem Jahr durch Theaterpädagogin Barbara Wolff. Info: Cl. Ruhl, 0211 / 65 55 55. Bitte anrufen, wer Interesse hat, aber beim ersten Mal nicht teilnehmen kann.

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Gemeindeversammlung

Am 31.10.2010 findet um 10 Uhr die Gemeindeversammlung, beginnend mit einem Gottesdienst, statt.

Themen werden die finanzielle Situation der Gemeinde, und damit zusammenhängend die konzeptionelle Entwicklung in Gebäude- und Personalfragen sein.

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Letzter Gottesdienst in der Epiphaniaskirche

Am 26. September 2010 findet um 10 Uhr der letzte Gottesdienst in der Epiphaniaskirche statt.

Schon lange Zeit hat sich diese Schließung angekündigt. Die schlechte Substanz des Gebäudes und der Ausfall der Heizung haben diesen Schritt notwendig werden lassen. Außerdem fehlen der Gemeinde die finanziellen Mittel, um den Gebäudebestand auf dem bisherigen Standard zu halten.

Die Frage, wie sich der Standort weiter entwickelt, ist nach wie vor unklar. Geplant ist aber weiterhin, dass hier mit einer 5-gruppige Ev. Tageseinrichtung für Kinder weiterhin die evangelische Arbeit an diesem Standort gewährleistet wird.

Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Mittagessen statt.

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Verabschiedung der Schulanfänger in der Neuenhofstraße

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet eine Kindertageseinrichtung Jahr für Jahr einen Teil ihrer Kinder in den Schulalltag. Ein „großes kleines“ Fest wird gefeiert, auf das sich die Schulanfänger und ihre Eltern lange vorbereitet haben. Dann beginnt für die Kinder ein neuer Abschnitt, und die Eltern fragen sich, jedes Jahr aufs Neue, wo die Zeit geblieben sei. Das Motto „Leben auf dem Bauernhof“ spiegelte sich im wunderschön geschmückten Innenhof der Neuenhofstraße wider.

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