Gemeinde im Ausnahmezustand

Wir erleben in Deutschland aktuell eine Situation, die wir noch nie erlebt haben und die wir uns vor vier Wochen noch nicht vorstellen konnten. Unsere Kontaktmöglichkeiten werden immer mehr eingeschränkt, damit Menschenleben gerettet werden. In unserer Gemeinde sind alle Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen bis auf weiteres abgesagt. Wahrscheinlich werden wir zum ersten Mal ein Osterfest erleben, an dem wir uns nicht zum Gottesdienst versammeln können. Ursprünglich haben wir im Presbyterium überlegt, unsere Kirchen zum Gebet zu öffnen, aber aus gesundheitlichen Gründen sind wir von dieser Idee abgerückt. Aktuell müssen wir abwarten, wie die Entwicklung weiter geht. Es ist aber nicht sinnvoll, hier etwas zu beschleunigen oder gar verfrüht wieder aufzunehmen. Wir brauchen Geduld, um diese Situation auszuhalten. Und wir brauchen Gottvertrauen, dass wir in dieser Situation nicht nur auf uns gestellt sind. Ein für mich tröstlicher Satz findet sich im 53. Psalm, Vers 3:

Dieser Vers macht mir deutlich, dass wir zwar nicht alles in der Hand haben, aber dass der, der alles in der Hand hat, uns begleitet und für uns da ist.
In diesen schwierigen Zeiten wünsche ich Ihnen, dass Sie im Vertrauen auf Gott Kraft und Trost finden.

Es behüte Sie Gott!
Ihr
Alfred Geibel, Pfr.

Dieser Beitrag wurde unter Gemeindeleben veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.