Neue Kantorin

Liebe Gemeinde,

Maja Zak 2Ich heiße Maja Zak und bin Ihre neue Kantorin.

Ich bin eine Vollblutmusikerin, eine leidenschaftliche Chorleiterin und Organistin. Noch als Kind habe ich mit meiner musikalischen Ausbildung in meinem Heimatland Russland angefangen und habe da mein erstes Studium als Musikwissenschaftlerin und Pianistin abgeschlossen.

Im Juni habe ich mit meiner Arbeit in Ihrer Gemeinde begonnen und bin sehr gespannt auf neue Gesichter und neue Herausforderungen.

Ein Anfang ist immer was Besonderes. So viele Hoffnungen, so viel Neugier, aber auch so viele Sorgen … Diese gemischten Gefühle kenne ich ganz gut. 1997 bin ich nach Deutschland von Russland gekommen. Das war ein großer Schritt.

Die ersten elf Jahre in Deutschland habe ich in Düsseldorf gelebt, hier habe ich die Königin der Instrumente – die Orgel zum ersten Mal „greifbar nah“ erlebt und war vom Instrument fasziniert. Die Folge war mein Studium an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf – Fachrichtung ‚Evangelische Kirchenmusik‘.
Die Suche nach einer hauptamtlichen kirchenmusikalischen Stelle hat mich nach Norden geführt, in die wunderschöne Elbmarsch und später nach Kellinghusen. Als Stadtmensch habe ich hier die Vorzüge des Lebens auf dem Land für mich entdeckt, aber hatte doch, trotz der Nähe an die tolle Stadt Hamburg, den Rhythmus der Großstadt vermisst. Ich bin sehr froh jetzt mit etwas mehr beruflicher Erfahrung ‚im Gepäck‘ nach Düsseldorf zurückzukehren.

Ein neuer Anfang! Hermann Hesse schrieb in einem Gedicht: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Diesen Zauber möchte ich mit Ihnen beim Singen und Musizieren, in Konzerten und in neuen musikalischen Projekten gerne teilen.

Maja Zak

Dieser Beitrag wurde unter Gemeindeleben abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Kommentare zu Neue Kantorin

  1. Heike sagt:

    Liebe Maja,
    wäre ich Düsseldorferin, hätte ich mich sofort bei dir gemeldet, um mich verzaubern zu lassen… Wir tuten weiterhin fröhlich vor uns hin, Maria hält den Chor zusammen und bald soll der Neue kommen.
    Am letzten Oktoberwochenende werde ich in Düsseldorf sein, um mein Patenkind zu besuchen. Ich habe noch keine Ahnung, wie eng das Besuchsprogramm sein wird. Vielleicht ergibt sich ja eine kleine Lücke für einen Kaffee oder so. ich werde mich wieder melden,

    herzliche Grüße und einen guten Start in die Woche Heike

  2. Lars-Alan Stabenow sagt:

    Liebe Maja,
    ich vermiss Dich sehr. Ich kann leider nicht mehr im Kinderchor mitsingen, weil ich dann gerade Klavierunterricht habe. Vielleicht kann ich mal wieder zum Singen, ich werde da von einigen vermisst. Das Klavier spielen macht mir viel Freude.
    Ich wünsche Dir eine schöne Weihnachtszeit.
    Viele Grüße aus Kellinghusen
    auch von meiner Oma
    Dein Lars-Alan

  3. Doris Lensch sagt:

    Du fehlst mir in Kellinghusen. Eine kantorin wie du es bist, finden wir nie wieder. LG Doris

  4. Lars-Alan Stabenow sagt:

    Liebe Maja,
    danke für deine Grüße. Ich wollte schon lange mal schreiben.
    Hast du auch eine eigene E-Mail-Adresse, dann schreibe ich wieder.
    Ich übe jetzt schon das dritte Präludium von Bach(BWV 999, 927, 926) und spiele gern Boogie.
    Hoffentlich gehts dir gut und deine Arbeit bringt dir viel Freude.
    liebe Grüße
    von Lars-Alan

  5. ludolf schulte sagt:

    Chor O-Ton? Nie gehört. Vox Humana? Auch nicht. Maja Zak? Musste ich nachlesen. Melanchthonkirche? Ich bin Katholik. Beste Bedingungen also für den Besuch eines Konzertes und der Begegnung mit „Misa Tango“. Die kannte ich auch nicht. Jetzt weiß ich, dass eine Messe, dass ein Kyrie oder Credo bereichernd einen Rhythmus aufnimmt, mit dem viele Menschen alle Gefühle auf einmal verbinden. Und ich weiß, was man mit expressiven Gesten aus zwei verbundenen Chören sowie einem unbenannten Streicherensemble an Spannung herausholen kann. Wow!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.